Archive for Juli, 2010

Öffentliche DNS-Resolver

Donnerstag, Juli 29th, 2010

Manchmal möchte man wissen, wie eine Domain von externen Nameservern aufgelöst wird. Da es immer weniger öffentlich erreichbare Resolver gibt, hier eine kleine Liste öffentlicher Resolver:

  • 198.6.1.1: cache00.ns.uu.net
  • 4.2.2.1: vnsc-pri.sys.gtei.net
  • 4.2.2.2: vnsc-bak.sys.gtei.net
  • 8.8.8.8: google-public-dns-a.google.com
  • 8.8.4.4: google-public-dns-b.google.com

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Leserbrief zu “Schöner Laufen”

Mittwoch, Juli 28th, 2010

Hier ein Leserbrief von mir zum Artikel “Schöner Laufen” im Zeitmagazin Nr. 30 vom 22.7.2010

Liebes Zeitmagazin,

es ist doch lustig, da bringt ihr einen Artikel über Laufstrecken in Deutschland, und gleich die erste bei Nienhagen ist mir wohl bekannt. Vor zwei Jahren machten meine Freundin und ich eine ausgedehnte Fahrradreise entlang der Ostseeküste. Diese sollte uns von Wismar bis nach Stralsund führen, mit allem was man so braucht verstaut in wunderbar praktischen Satteltaschen von Ortlieb (sehr zu empfehlen!).

Diese Reise ist uns beiden in sehr guter Erinnerung geblieben, nur ein Ereignis hat die Freude ein wenig getrübt. Genau an der Grenze des Gespensterwaldes, in Richtung Nienhagen, ist es passiert. Uns kam eine Gruppe von Ausflüglern entgegen, offenbar das Berufsleben schon hinter sich gelassen. Voran fuhr eine ältere Dame, die sich pflichtbewusst nach hinten wandte um ihre Nachfolger vor dem Gegenverkehr zu warnen. Dies war aber vollkommen unnötig, weil sie sich schon um uns, besagten Gegenverkehr gekümmert hatte. Ihr Vorderrad traf mein Pedal und brachte mich zum Stehen. Dummerweise blieb zuerst mein Hinterreifen stehen, und dann fünf Zentimeter weiter Rechts, der Rest des Fahrrades. In Fachkreisen nennt man das wohl eine amtliche Acht.

Das ganze Ausmaß der Begegnung wurde mir aber erst klar, als wir weiterfahren wollten. Dies war nämlich vollkommen unmöglich, und die Ausflugsgruppe war schon weitergefahren. Unter größer werdendem Fluchen schob ich mein Fahrrad nach Nienhagen, wo ein Fahrradverleih sein sollte der – eventuell – auch ein Fahrrad reparieren könnte. Wir fanden ihn, aber niemanden der sich des Fahrrads annehmen konnte. Auch ein kleiner Fahrradladen im Ort war geschlossen, der Inhaber telefonisch zwar erreichbar aber er sah sich nicht in der Lage zu helfen.

Also schoben wir weiter, zum nächsten Fahrradhändler, in Elmenhorst/Lichtenhagen. Die sechs Kilometer fühlten sich in der Hitze nach mehr an, und auch dort war erst keine Hoffnung zu finden. Drei bis vier Tage sollte die Reparatur dauern, womit der Urlaub an Ort und Stelle beendet gewesen wäre. Aber der Auszubildende fasste sich anhand unserer Geschichte ein Herz, und nahm sich meines Fahrrades an. Flink war eine neue Felge eingespeicht, und er zischte an uns vorbei zur Probefahrt. Er musste sich sogar noch eine Standpauke seines Chefs anhören, weil eine andere Reparatur dafür liegengeblieben war.

Schlussendlich konnten wir aber mit ein paar Stunden Verzögerung unsere Fahrt fortsetzen, und während unserer Wartezeit noch die Personalien der von ihrem Ausflug zurückkehrenden Unfallgegnerin erfahren. Die Reparatur wurde von ihr bezahlt, und unsere Tagestour führte uns noch bis Markgrafenheide.

Den Abschnitt zwischen Diedrichshagen und Nienhagen haben wir erst im folgenden Jahr kennengelernt, in dem wir die Strecke in entgegengesetzter Richtung gefahren sind, dieses Mal ohne Unfälle.

Dieser Artikel wurde inspiriert von Merlin Mann’s Artikel “Making the Clackity Noise”

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MTU bei verschiedenen Tunnelverfahren

Donnerstag, Juli 22nd, 2010

Bei vielen Protokoll-Tunneln sinkt die MTU unter den Default-Wert für Ethernet von 1500 Byte. Hier habe ich eine kleine Aufstellung, welche MTUs unter welchen Umständen erreicht werden.

Encapsulation
System
Output interface
MTU length
Tunnel interface
MTU length
Tunnel interface
MSS value
ESP-3DES/DES
ESP-SHA1/MD5
1500 1446 1406
1492 1438 1398
1454 1398 1358
ESP-AES
ESP-SHA1/MD5
1500 1438 1398
1492 1422 1382
1454 1390 1350

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iPad Pro und Contra

Dienstag, Juli 20th, 2010

Bald wird mein iPad seinen zweiten Monat vollenden. Ein guter Zeitpunkt, um ein wenig Resümee zu ziehen. Welche Argumente und Informationen würde ich einem iPad-Interessierten auf keinen Fall unterschlagen wollen?

Pro:

  • super Display, schön hell, z.B. für Filme
  • Gute Onscreen-Tastatur, in Details besser als beim iPhone
  • sehr Praktisch auf dem Sofa, zum RSS-Feeds lesen, Recherchieren etc.
  • Dank 3G/UMTS ist man immer Online, einen passenden Tarif vorausgesetzt
  • Für bestimmte Spiele ideales User-Interface (ich sag nur: Harbor Master HD)
  • eine unglaubliche Akkulaufzeit

Contra

  • Das Display ist im hellen Sonnenschein unbrauchbar
  • Es gibt (immer Noch!) kein iOS 4
  • Der Bildschirm fettet extrem schnell und macht einen zum Wischfanatiker
  • Nicht alle Webseiten (vor allem Videos) können dargestellt werden, da Flash vorausgesetzt wird

Fazit: Ich würde mir jederzeit wieder ein iPad zulegen!

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